Porträt Sasha Marianna Salzmann

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Porträt Sasha Marianna Salzmann

Sasha Marianna Salzmann Schriftstellerin

Darum lese ich:

Lesen ist so essentiell für mich, dass ich gar nicht weiß, warum ich Gründe brauche, es zu tun. „Lesen ist einatmen, Schreiben ausatmen“, sagt mein Kollege Necatii Öziri.

Über mich:

Siebzehn Jahre schrieb ich für die Bühne, nun erscheint mein zweiter Roman. Ich bin nach wie vor gerne in Theaterräumen, kuratiere Festivals, moderiere Veranstaltungen, ab und zu trete ich selber auf. Aber was ich am liebsten mache, ist an meinem Schreibtisch Worte hin und her zu wälzen.

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Mein aktuelles Buch

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Im Menschen muss alles herrlich sein

Sasha Marianna Salzmann

Verlag

Suhrkamp

ISBN

978-3-518-43010-1

Preis

24,00 EUR

Zusammenfassung

Wie soll man »herrlich« sein in einem Land, in dem Korruption und Unterdrückung herrschen, in dem nur überlebt, wer sich einem restriktiven Regime unterwirft? Wie soll man diese Erfahrung überwinden, wenn darüber nicht gesprochen wird, auch nicht nach der Emigration und nicht einmal mit der eigenen Tochter? »Was sehen sie, wenn sie mit ihren Sowjetaugen durch die Gardinen in den Hof einer ostdeutschen Stadt schauen?«, fragt sich Nina, wenn sie an ihre Mutter Tatjana und deren Freundin Lena denkt, die Mitte der neunziger Jahre die Ukraine verließen, in Jena strandeten und dort noch einmal von vorne begannen. Lenas Tochter Edi hat längst aufgehört zu fragen, sie will mit ihrer Herkunft nichts zu tun haben. Bis Lenas fünfzigster Geburtstag die vier Frauen wieder zusammenbringt und sie erkennen müssen, dass sie alle eine Geschichte teilen.
In ihrem neuen Roman erzählt Sasha Marianna Salzmann von Umbruchzeiten, von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart. Sie erzählt, wie Systeme zerfallen und Menschen vom Sog der Ereignisse mitgerissen werden. Dabei folgt sie vier Lebenswegen und spürt der unauflöslichen Verstrickung der Generationen nach, über Zeiten und Räume hinweg. Bildstark, voller Empathie und mit großer Intensität.

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Ein Lieblingsbuch kann es nicht geben, das muss in jedem Lebensabschnitt ein anderes sein. Hier sind einige Titel aufgelistet, die mein Nachdenken über die Welt, aber auch über die Kraft von Literatur, grundsätzlich verändert haben.

Sasha Marianna Salzmann
Lieblingskinderbuch

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Julian ist eine Meerjungfrau

Jessica Love

Verlag

Knesebeck

ISBN

978-3-95728-364-1

Preis

13,00 EUR

Zusammenfassung

Julian liebt Meerjungfrauen – er wäre am liebsten selbst eine. Als er auf der Heimfahrt in der U-Bahn drei als Meerjungfrauen verkleidete Frauen mit farbenfroh aufgetürmten Haaren und schillernden Fischschwänzen sieht, ist der Junge völlig hingerissen. Auch zu Hause kann er an nichts anderes denken und verkleidet sich mit einem gelben Vorhang und Farnblättern selbst als Nixe. Und zum Glück hat er eine Großmutter, die ihn genauso akzeptiert, wie er ist! Dieses farbgewaltige Bilderbuch, das mit wenigen Worten auskommt, verströmt bei Lesen Wärme und wahre Freude. Mit zarter und doch überwältigender Bildsprache erobert Julian die Herzen seiner Leser im Sturm. Ein herausragendes Bilderbuch über Individualität, Diversität und Vielfalt!

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Lieblingssachbuch

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Die Zukunft ist Geschichte

Masha Gessen

Verlag

Suhrkamp

ISBN

978-3-518-47062-6

Preis

14,00 EUR

Zusammenfassung

Fesselnd wie ein Gesellschaftsroman schreibt Bestsellerautorin Masha Gessen, warum ein Land, das in einem ungeheuren Kraftakt seine lähmenden Machtstrukturen abschütteln konnte, zu einem autoritär geführten Staat mit neoimperialen Zügen geworden ist.
Eine Gesellschaft, die zu Emanzipation, Freiheit und Selbsterkenntnis aufgebrochen war, leidet heute unter Bevormundung und Repression. Wie konnte es dazu kommen? Im Zentrum stehen vier Menschen der Generation 1984. Sie kamen in die Schule, als die Sowjetunion zerfiel, und wurden unter Präsident Putin erwachsen. Junge Leute aus unterschiedlichen sozialen und familiären Verhältnissen: zum Beispiel Zhanna, deren Vater Boris Nemzow, ein prominenter Reformer, mitten in Moskau erschossen wurde. Oder Ljoscha, der als schwuler Dozent seine Stelle an der Uni Perm verliert. Die große Erzählung von Aufbrüchen und gescheiterten Hoffnungen der Jungen wird flankiert von den Bildungsgeschichten des liberalen Soziologen Lew Gudkow, der Psychoanalytikerin Marina Arutjunjan und des rechtsnationalistischen Philosophen Alexander Dugin.

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